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Suchbegriff: Wüest Partner

Die geplante Abschaffung der Besteuerung des fiktiven Mietwerts in der Schweiz dürfte den Erwerb von Wohneigentum attraktiver machen, wovon insbesondere die Regionen der Westschweiz profitieren dürften. Eine Studie von Wüest Partner zeigt, dass der Erwerb von Wohneigentum in 71 % der Gemeinden (gegenüber bisher 57 %) günstiger sein wird als das Mieten, wobei das Mieten in der Zentralschweiz und in den Städten weiterhin vorteilhaft bleibt. Der Zeitpunkt der Umsetzung ist noch ungewiss, da die Bergkantone eine Verschiebung auf 2030 fordern.
Die Abschaffung der Schweizer Mietwertbesteuerung wird das Kosten-Nutzen-Verhältnis zwischen Immobilienbesitz und Mieten verschieben. Während Immobilienbesitz in der Westschweiz aufgrund geringerer Steuerbelastungen attraktiver wird, verliert er in Zürich und der Zentralschweiz an Attraktivität, wo hohe Immobilienpreise und Steuerbelastungen das Mieten kostengünstiger machen. Die Änderung betrifft 57 % der Schweizer Gemeinden, die derzeit den Immobilienbesitz bevorzugen, nach Umsetzung der Reform werden es 71 % sein.
Der Artikel untersucht die Bauverzögerungen in der Schweiz und zeigt auf, wie Bürokratie und übermäßige Einsprüche Bauprojekte in allen Kantonen erheblich verlangsamen. Genf hat mit 369 Tagen die längste durchschnittliche Wartezeit für Baugenehmigungen, während Uri mit nur 77 Tagen an der Spitze liegt. Seit 2013 hat sich die Bearbeitungszeit für Genehmigungen landesweit von 84 auf 140 Tage erhöht, was in erster Linie auf weit verbreitete Einsprüche und komplexe Vorschriften zurückzuführen ist. Die Verzögerungen verschärfen die Wohnungsknappheit in der Schweiz und führen zu politischen Initiativen, die darauf abzielen, Einspruchsrechte einzuschränken und Verfahren zu straffen.

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